Heileurythmie

Mit der Heileurythmie können wir die Lebenskräfte durch gezielte Ganzkörperbewegungen bewusst ergreifen und aktiv lenken.

Alles Lebendige bewegt und verwandelt sich unaufhörlich. Denken Sie an die Zeit der stärksten Bewegungs- und Verwandlungsvorgänge Ihres Lebens – an die ersten neun Monate des geschützten Lebens vor der Geburt. Was haben da für starke Lebenskräfte als Strömungen, Gestaltungen, Verfestigungen, Wachstum in Ihnen gewirkt!

Nach der Geburt offenbaren sich die Gestaltungskräfte deutlich in der sich entwickelnden und wachsenden Gestalt des Kindes. Und das ganze Leben hindurch wirken in uns diese erneuernden und sich selbst immer wieder neu erschaffenden Kräfte. Sie verwandeln die Stoffe, die wir zu uns nehmen, regenerieren die leibliche Substanz und ermöglichen Reproduktion.

Mit diesen Lebenskräften arbeiten wir in der Heileurythmie.

Die Grundelemente der Heileurythmie sind die in Bewegung umgewandelten Laute unserer Sprache und die Intervalle der Musik, die je nach Indikation und therapeutischer Zielsetzung spezifisch angewandt werden. Die Gestaltungsdynamik, die in der Lautbildung - d.h. im Aussprechen von Vokalen und Konsonanten - enthalten ist, wird in der Heileurythmie in Bewegung umgesetzt und erlebbar gemacht. Jede Bewegung steht in einer bestimmten Wirkungsbeziehung zu den Vorgängen unseres Organismus.

Heileurythmie wirkt somit gezielt wie ein Medikament - bis in die Funktion einzelner Organe und Organsysteme.

 

Heileurythmie kann helfen bei:

ADS, ADHS, Ängste, Allergien, Anämie, Anorexie, Apoplexie, Arthritis, Asthma, Augenerkrankungen, Bettnässen, Bulimie, Borderline, Burnout, Chronic fatigue syndrom, Cerebrale Störungen, Colitis, Depression, Diabetes Mellitus, Entwicklungsstörungen, Epilepsie, Fibromyalgien, Hauterkrankungen, Herzerkrankungen, HIV, Hormonelle Störungen, Hyperkinetisches Syndrom, Ischialgien, Kopfschmerz, Koordinationsstörungen, Kreislaufstörungen, Lähmungen, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Nervenerkrankungen, Nierenerkrankungen, Neurodermitis, Obstipation, Psoriasis, PTBS, Trauma, Tumorerkrankungen